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…Umbauarbeiten…

……Wer Aktuelles möchte, bitte hier entlang: www.leselounge.wordpress.com

…not amused…

…war ich gestern. Aber von Anfang an: Im Urlaub nehme ich mir immer ein oder zwei eher unangenehme Sachen vor. Wie Fensterputzen zum Beispiel. Oder aber den Gang zum Arzt. Das versuchte ich bereits um Ostern rum. Aber da sagte mir die nette Sprechstundenhilfe (..sie war wirklich nett!), dass ich Zwecks Terminvergabe am gleichen Morgen anrufen solle. Dieses System habe sich bewährt und werde seit einiger Zeit durchgeführt. Gut. Meinetwegen. So rief ich also gestern um ACHT Uhr an und bekam  per Bandansage zu hören, dass die Praxis um HALB NEUN öffne. Auch O.K. So konnte ich ich mich “frisch machen” und dann direkt nach dem Anruf losfahren ohne viel Zeit zu verlieren. Halb Neun, Telefonnummer gewählt: besetzt. Kurz nach Halb Neun, Telefonnummer gewählt: besetzt. Zwanzig vor Neun, Telefonnummer..genau. Viertel vor Neun: FREIZEICHEN!!! “Guten Tag, Sie sind verbunden mit der Praxis Dr. XYZ. Sie haben folgende Möglichkeiten. Wenn Sie ein Rezept oder eine Überweisung bestellen möchten, wählen sie die 1. Wenn sie eine Auskunft möchten oder ihre Laborergebnisse abfragen möchten, wählen sie bitte die 2. Für die Terminvergabe wählen sie bitte die 3.” Ich drücke die 3. “Ihr gewünschter Teilnehmeranschluss ist besetz.” UARRRGH..Aber nicht schlimm, Puls runterfahren, ich werde wieder in das Auswahlmenü geleitet. Das ganze Spiel geht etwa zwei Minuten so, bis ich keine Besetzmitteilung mehr bekomme.  JEAHHH!!!  Ganz gespannt lausche ich nun der Dame vom Band …”Leider sind alle Termine für die laufende Sprechstunde bereits vergeben. Sie können sich Montag bis Freitag…” weiter habe ich nicht mehr zugehört, sondern völlig frustriert den Hörer auf die Gabel geknallt (ach nee,hier gibts ja nur schnurlos) aufgelegt.
Der Fairnishalber erwähne ich noch, dass ich erneut angerufen, die 2 gedrückt habe und aufs Band gesprochen habe, man möge sich doch bitte bei mir melden. (Na gut, ich habe es ETWAS anders ausgedrückt, aber ich bin trotzdem relativ nett geblieben)…Die Sprechstundenhilfe von Ostern (immer noch freundlich) tat dies eine halbe Stunde später und gab mir noch einen Termin…So was aber auch…

..das Urlaubsende naht und hier wird noch mal alles gegeben und so richtig abgehangen!

Designänderung…

Jaaa! Sie sind hier richtig…Aber auch am kleinsten Blog geht die Zeit nicht spurlos vorüber. Der Putz blättert ab, die Farben werden blass…Sie werden das kennen. Daher eine Runderneuerung.
*edit*: Doch wieder das alte Theme von WordPress…vorübergehend. Herr L. aus H. bei B. ist so nett und setzt sich für mich mit “was neuem…innovativem…” auseinander. Wir haben über einen Hoster noch eine Domain frei. Und er sagt, wenn ich GANZ nett bin, dann schaut er auch, dass ich mit allen (alten) PiePaPosts umziehen kann und weiter über dass WordPress Programm bloggen kann. Ich glaube ich muss mich dann mal bedanken gehen…

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.Das Orchideenhaus

. Lucinda Riley

. Goldmann Verlag       Taschenbuch

. ISBN: 978-3-442-47554-4

. Preis: 9,99 €

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Ein furchtbarer Schicksalsschlag lässt die junge Pianistin Julia beinahe zerbrechen. Erst der Besuch auf dem, aus Kindheitstagen geliebten Anwesen Wharton Park, löst sie langsam aus ihrer Lethargie.  Er ruft Erinnerungen wach. Diese Erinnerungen nimmt die Autorin zum Anlass uns auch die Lebensgeschichte der von Julia geliebten Großeltern näher zu bringen. Wir lernen nach und nach die  Menschen kennen, die einst auf Wharton Park lebten  und arbeiteten. Und genau hier liegt der Ursprung des „ich-kann-es-jetzt-noch-nicht-weglegen-auch-wenn-mir-die-Augen-zufallen“-Phänomens. Absatz für Absatz dringt der Leser tiefer in die Wahrheit um Julia und die Vergangenheit ihrer Ahnen. Was für eine Tragödie musste die schöne Musikerin erfahren? Wie kam es dazu? Und welches Geheimnis ist ihre Großmutter nun bereit preiszugeben? Wer sich auf die Geschichte und ihre Schauplätze in England, Frankreich und Thailand einlässt erlebt ein ganz besonderes Lesevergnügen. Alle die Kate Mortons „Der verborgene Garten“ liebten, werden sich auch in diesem Familienepos wie in einer vertrauten Umarmung fühlen.

Nä(h) – doch…

…geht in die nächste Runde mit diesen beiden Claires.  Keine Ahnung, warum ich momentan so nostalgisch angehaucht bin. Orange/Braun?! Das wär mir im Januar niemals nie in den Sinn gekommen *pfff*…

ein wenig Detailverliebtheit nehm ich mir mal raus…

..ich habe festgestellt, dass Knöpfe sich nicht nur als Wurfgeschosse eignen…

Inspiriert von Ailis, habe ich mir die CD gekauft und höre nun ein paar Lieder davon rauf und runter. Diese Version finde ich noch schöner als die mir bekannte Fassung von den Simple Minds aus grauer Vorzeit. Herrschaften, ich werde alt…

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=EXf5tcjdO8s&playnext=1&list=PLB79A8BC5D45EFB59]

Dem halbwegs aufmerksamen Leser mag aufgefallen sein, dass ich einen Monat ausgelassen habe. Aber Einkaufszettel und Kassenbons waren im Juni das einzige, was mir unter die Augen kam. Nicht wirklich poetisch…Da war der Juli schon etwas ergiebiger. “Das Orchideenhaus” öffnete mir mit seiner hinreissenden Geschichte die Kiste der Wortschätze:

Das Orchideenhaus – Lucinda Riley

* Das Leben passiert, während man damit beschäftigt ist, andere Pläne zu schmieden* (S. 219) …dieses berühmte John-Lennon-Zitat hat die Autorin einem Protagonisten untergejubelt. Ich selber sehe das anders, aber das ändert nichts daran, dass ich es wunderschön finde.

* “Als ich ein Mädchen war…”, sagte Julia nach kurzem Schweigen, “hat meine Mutter mir ein Spiel beigebracht, bei dem man an das denken muss, was man hat, nicht an das, was man nicht hat.” (S. 255) ..ach würden doch alle Mütter dieses Spiel lehren *seufz*

* Mehr als den Augenblick haben wir nicht. *(S. 539) …denn das Vergangene ist gelebt und die Zukunft ungewiss…

Was lange währt…

…wird endlich gut. Die erste Granny-Square-Decke ist fast fertig. Fäden noch vernähen und drunterkuscheln. Die Temperaturen sprechen ja nicht dagegen. Allerdings hat sie eher Frau Leselounge-Maße so dass die anderen Bewohner hier kalte Füße kriegen werden.

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